Cleanser, Toner, Serum, Creme: Wer sich mit Hautpflege beschäftigt, begegnet dieser Reihenfolge ziemlich schnell. Während die Aufgabe einer Reinigung oder Gesichtscreme meist unmittelbar verständlich ist, bleibt beim Toner oft eine Frage offen:
Wofür brauche ich ihn eigentlich?
Die Antwort ist weniger eindeutig, als es manche Beauty-Routine vermuten lässt. Denn unter dem Begriff Toner werden sehr unterschiedliche Produkte angeboten. Manche sind als leichter Pflegeschritt konzipiert, andere enthalten exfolierende Inhaltsstoffe, wieder andere konzentrieren sich auf ein bestimmtes Hautgefühl oder ergänzen eine mehrstufige Pflegeroutine.
Und nein: Ein Toner ist kein unverzichtbarer Pflichtschritt.
Wer ihn gerne verwendet und ein Produkt gefunden hat, das gut zur eigenen Haut und zur restlichen Pflege passt, kann ihn sinnvoll integrieren. Wer ohne Toner zufrieden ist, muss seine Routine aber nicht allein deshalb erweitern, weil dieser Schritt häufig auf Instagram, TikTok oder in koreanisch inspirierten Pflegeroutinen auftaucht.
Schauen wir uns also genauer an, was hinter dem Toner steckt.
Was ist ein Toner?
Ein Toner ist in der Regel ein flüssiges Hautpflegeprodukt, das nach der Gesichtsreinigung und vor reichhaltigeren Pflegeprodukten verwendet wird.
Viel mehr lässt sich über „den Toner“ pauschal kaum sagen.
Denn Toner bilden keine einheitliche Gruppe mit immer denselben Inhaltsstoffen oder Eigenschaften. Die Formulierungen unterscheiden sich zum Teil erheblich. Ein leichtes, feuchtigkeitsspendend formuliertes Produkt hat wenig mit einem Toner gemeinsam, der exfolierende Säuren enthält.
Genau deshalb sollte man sich nicht allein auf die Bezeichnung auf der Vorderseite der Verpackung verlassen.
Interessanter sind drei Fragen:
Welche Inhaltsstoffe enthält das Produkt? Für welche Anwendung ist es vorgesehen? Und welchen Platz soll es laut Hersteller in der Routine einnehmen?
Erst daraus ergibt sich, ob ein Toner zur eigenen Hautpflege passt.
Toner und Gesichtswasser: Ist das eigentlich dasselbe?
Die Begriffe Toner und Gesichtswasser werden im Handel nicht immer klar voneinander getrennt und zum Teil sogar synonym verwendet.
Das klassische Bild eines Gesichtswassers stammt häufig noch aus einer Zeit, in der solche Produkte vor allem mit einem stark reinigenden oder entfettenden Hautgefühl verbunden wurden. Moderne Toner können dagegen ganz anders formuliert sein und werden oftmals eher als leichter Leave-on-Pflegeschritt verwendet.
Eine feste Regel wie „Gesichtswasser reinigt, Toner pflegt“ wäre trotzdem zu einfach.
Entscheidend bleibt die konkrete Formulierung.
Zwei Flaschen, auf denen jeweils „Toner“ steht, können für vollkommen unterschiedliche Anwendungen gedacht sein. Wer ein Produkt auswählt, sollte deshalb Beschreibung, Inhaltsstoffe und Anwendungshinweise stärker gewichten als die Produktbezeichnung allein.
Was kann ein Toner in der Hautpflege leisten?
Das hängt vom jeweiligen Produkt ab.
Ein Toner kann beispielsweise als leichter Pflegeschritt zwischen Reinigung und Serum beziehungsweise Creme gedacht sein. Andere Produkte werden mit bestimmten kosmetischen Inhaltsstoffen formuliert oder dienen innerhalb einer mehrstufigen Routine als zusätzliche Pflegeschicht.
Daneben gibt es Toner mit exfolierenden Inhaltsstoffen wie AHA oder BHA. Solche Produkte unterscheiden sich deutlich von einem milden Toner, der hauptsächlich als unkomplizierter Pflegeschritt gedacht ist.
Deshalb sollte man Aussagen wie „Toner spendet Feuchtigkeit“, „Toner verfeinert die Poren“ oder „Toner ist für unreine Haut“ nicht automatisch auf die gesamte Produktkategorie übertragen.
Ob ein kosmetisches Produkt bestimmte Eigenschaften besitzt, hängt von seiner konkreten Zusammensetzung und dem dafür vorgesehenen Verwendungszweck ab.
Für die Kaufentscheidung ist das sogar ein Vorteil: Statt irgendeinen Toner zu wählen, kann man gezielt nach einem Produkt suchen, das zur eigenen Routine passt.
Braucht man wirklich einen Toner?
Kurz gesagt: Nein.
Eine Hautpflegeroutine kann auch ohne Toner vollständig sein.
Reinigung, eine passende Pflege und am Morgen Sonnenschutz bilden bereits eine überschaubare Basis. Ein Toner ist eine mögliche Ergänzung, kein notwendiges Eintrittsticket in die Welt der Hautpflege.
Das ist gerade für Einsteiger wichtig.
Wer seine erste Routine zusammenstellt, muss nicht sofort Reiniger, Toner, Essence, drei Seren, Augenpflege, Creme, Öl und Maske kaufen. Mehr Produkte bedeuten nicht automatisch eine bessere Routine.
Ein Toner wird dann interessant, wenn man bewusst einen zusätzlichen Pflegeschritt integrieren möchte und weiß, warum man sich für das jeweilige Produkt entschieden hat.
Die bessere Frage lautet deshalb nicht:
„Brauche ich einen Toner?“
Sondern:
„Was soll dieses konkrete Produkt in meiner Routine ergänzen?“
Wenn darauf keine vernünftige Antwort folgt, kann man den Schritt wahrscheinlich zunächst weglassen.
Wann wird Toner aufgetragen?
In einer klassischen Hautpflegeroutine kommt der Toner direkt nach der Reinigung.
Eine einfache Reihenfolge sieht so aus:
Reinigung → Toner → Serum → Gesichtscreme
Am Morgen folgt anschließend der Sonnenschutz.
Das Prinzip dahinter ist unkompliziert: Leichte, flüssige Pflegeprodukte werden häufig vor reichhaltigeren Texturen aufgetragen.
Diese Reihenfolge ist allerdings eine Orientierung und keine Vorschrift für jedes Produkt auf dem Markt. Wenn ein Hersteller eine andere Anwendung empfiehlt, sollte die jeweilige Produktanleitung berücksichtigt werden.
Wer die komplette Reihenfolge morgens und abends noch einmal nachlesen möchte, findet sie in unserem Ratgeber „Die richtige Hautpflegeroutine: Reihenfolge, Schritte & Tipps für jeden Tag“.
Toner vor oder nach dem Serum?
Normalerweise kommt der Toner vor dem Serum.
Nach der Reinigung wird zunächst der Toner aufgetragen. Danach können Serum und Gesichtscreme folgen.
Gerade bei leichten Tonern und Seren lässt sich diese Reihenfolge gut merken:
von leichter zu reichhaltiger.
Es gibt allerdings Produkte, deren Anwendung von dieser allgemeinen Reihenfolge abweichen kann. Auch deshalb lohnt sich ein kurzer Blick auf die Herstellerangaben.
Wie trägt man Toner richtig auf?
Hier gibt es zwei verbreitete Methoden: mit den Händen oder mit einem Wattepad.
Toner mit den Händen auftragen
Eine kleine Menge wird in die Handflächen gegeben und anschließend sanft auf Gesicht und gegebenenfalls Hals verteilt beziehungsweise leicht eingedrückt.
Diese Methode eignet sich besonders gut für Toner, die als leichter Pflegeschritt gedacht sind. Außerdem bleibt weniger Produkt im Wattepad zurück.
Toner mit einem Wattepad auftragen
Alternativ kann der Toner auf ein Wattepad gegeben und damit vorsichtig über die Haut geführt werden.
Dabei ist starkes Reiben nicht notwendig. Gerade bei empfindlichem Hautgefühl kann zusätzliche mechanische Reibung unangenehm sein.
Welche Methode besser ist, hängt letztlich auch vom Produkt und der persönlichen Vorliebe ab.
Bei speziellen Tonern, etwa mit exfolierenden Inhaltsstoffen, sollte die vom Hersteller empfohlene Anwendung beachtet werden.
Muss man Toner wieder abwaschen?
Die meisten klassischen Toner sind als Leave-on-Produkte gedacht und bleiben nach der Anwendung auf der Haut.
Anschließend folgt der nächste Pflegeschritt.
Trotzdem gilt auch hier: Die konkrete Gebrauchsanweisung des Produkts hat Vorrang. Nicht jedes kosmetische Produkt, das ähnlich aussieht oder im Alltag als Toner bezeichnet wird, muss zwangsläufig identisch angewendet werden.
Wie lange sollte man nach dem Toner warten?
Eine vorgeschriebene Wartezeit von mehreren Minuten ist bei einer gewöhnlichen Pflegeroutine normalerweise nicht notwendig.
Der Toner kann zunächst gleichmäßig verteilt werden. Sobald sich die Anwendung angenehm anfühlt, kann der nächste Pflegeschritt folgen.
Wer feststellt, dass sich mehrere Produkte übereinander schlecht verteilen lassen oder anfangen zu krümeln, kann etwas länger warten oder überprüfen, ob die verwendeten Formulierungen gut miteinander harmonieren.
Bei Produkten mit besonderen Anwendungsvorgaben sollte man sich wiederum an die Hinweise des Herstellers halten.
Toner morgens oder abends verwenden?
Das hängt in erster Linie vom jeweiligen Produkt ab.
Ein mild formulierter Toner kann je nach Anwendungsempfehlung möglicherweise morgens, abends oder zu beiden Tageszeiten in die Routine passen.
Bei Produkten mit exfolierenden Inhaltsstoffen oder anderen speziellen Formulierungen sollte man dagegen nicht automatisch davon ausgehen, dass eine möglichst häufige Anwendung besser ist.
Gerade bei aktiveren Pflegeprodukten gilt:
Nicht die maximale Häufigkeit ist das Ziel, sondern eine Anwendung, die zum Produkt und zur eigenen Haut passt.
Die Herstellerangaben geben dafür die wichtigste Orientierung.
Welcher Toner passt zu mir?
Statt Toner ausschließlich nach beliebten Begriffen wie „Glow“, „Pore“, „Clear“ oder „Hydrating“ auszuwählen, lohnt sich ein genauerer Blick auf die eigene Routine.
Bei eher trockenem Hautgefühl
Wer nach der Reinigung häufig ein Spannungsgefühl bemerkt oder generell reichhaltigere Pflege bevorzugt, wird wahrscheinlich andere Toner angenehm finden als jemand mit sehr öligem Hautgefühl.
Besonders stark entfettende Formulierungen können sich in einer ohnehin eher trockenen Routine unnötig streng anfühlen.
Ein milder zusätzlicher Pflegeschritt kann hier die angenehmere Wahl sein.
Bei eher öligem Hautgefühl
Ölige Haut muss nicht möglichst stark entfettet werden.
Ein Toner sollte deshalb nicht allein danach ausgewählt werden, ob er unmittelbar ein besonders trockenes oder mattes Gefühl hinterlässt.
Auch bei öligem Hautgefühl kann eine ausgewogene, angenehm formulierte Routine sinnvoller sein als der Versuch, jedes bisschen Hauttalg zu entfernen.
Bei Mischhaut
Mischhaut macht die Produktauswahl manchmal komplizierter, weil sich beispielsweise Stirn und Nase anders anfühlen können als die Wangen.
Hier kann eine leichte Formulierung praktisch sein. Gleichzeitig muss nicht jeder Bereich des Gesichts zwangsläufig mit exakt denselben Produkten oder Produktmengen gepflegt werden.
Wenn die Haut schnell auf neue Produkte reagiert
Wer empfindlich auf Kosmetik reagiert, sollte neue Produkte lieber nach und nach in die Routine aufnehmen.
Das gilt nicht nur für Toner.
Wird gleichzeitig die Reinigung gewechselt, ein neuer Toner begonnen und zusätzlich ein neues Serum verwendet, lässt sich bei einer unerwünschten Reaktion kaum noch nachvollziehen, welches Produkt dafür verantwortlich sein könnte.
Eine einfache Routine macht Beobachtung leichter.
Bei starken, anhaltenden oder ungewöhnlichen Hautreaktionen sollte ein Produkt nicht einfach weiterverwendet werden. Medizinisch abklärungsbedürftige Hautprobleme gehören in fachkundige Hände.
Was ist ein exfolierender Toner?
Spätestens hier zeigt sich, warum man Toner nicht alle in einen Topf werfen sollte.
Ein exfolierender Toner kann beispielsweise Alpha-Hydroxysäuren (AHA) oder Beta-Hydroxysäuren (BHA) enthalten und ist damit etwas völlig anderes als ein einfacher, milder Pflegetoner.
Solche Produkte sollten nicht gedankenlos zusätzlich in eine bereits umfangreiche Routine eingebaut werden.
Wer gleichzeitig verschiedene Peelings oder andere intensiv formulierte Pflegeprodukte verwendet, kann die Haut stärker beanspruchen, als ursprünglich beabsichtigt.
Auch die Annahme, ein exfolierender Toner müsse jeden Morgen und Abend verwendet werden, ist nicht sinnvoll. Häufigkeit und Anwendung richten sich nach dem konkreten Produkt.
Besonders in diesem Bereich gilt deshalb: Anwendungshinweise ernst nehmen und nicht mehrere Produkte nur aufgrund eines Beauty-Trends kombinieren.
Toner oder Essence: Wo liegt der Unterschied?
Mit dem wachsenden Interesse an koreanischer Hautpflege taucht neben dem Toner immer häufiger ein weiteres Produkt auf: die Essence.
Eine messerscharfe Trennung zwischen beiden Kategorien ist in der Praxis schwierig.
Essences werden häufig als leichter Pflegeschritt nach dem Toner beziehungsweise vor Serum und Creme eingeordnet. Gleichzeitig gibt es heute Toner mit reichhaltigeren Texturen und Essences, die fast so flüssig wie Wasser sind.
Die Produktnamen allein verraten deshalb auch hier nicht alles.
Wer Toner und Essence gleichzeitig verwenden möchte, sollte sich zunächst fragen, ob beide Produkte tatsächlich einen eigenen Zweck in der Routine erfüllen.
Nur weil zwei unterschiedliche Begriffe auf den Flaschen stehen, braucht die Haut nicht automatisch beide.
Muss ein Toner den pH-Wert der Haut „ausgleichen“?
Der Hinweis, ein Gesichtswasser oder Toner müsse nach jeder Reinigung unbedingt den pH-Wert der Haut „wiederherstellen“, begegnet einem noch häufig.
Als allgemeine Begründung dafür, warum jeder Mensch zwingend einen Toner benötigt, greift diese Aussage jedoch zu kurz.
Moderne Gesichtsreinigungen können sehr unterschiedlich formuliert sein. Auch Toner unterscheiden sich erheblich voneinander. Deshalb lässt sich aus dieser pauschalen Erklärung keine Notwendigkeit für einen zusätzlichen Pflegeschritt ableiten.
Ein Toner sollte nicht gekauft werden, weil die Routine angeblich ohne ihn grundsätzlich „unvollständig“ wäre.
Wichtiger ist, ob das konkrete Produkt zur eigenen Hautpflege passt.
Die häufigsten Fehler beim Toner
Einen Toner nur deshalb kaufen, weil er angeblich dazugehört
Einen Toner nur deshalb kaufen, weil er angeblich dazugehört
Es gibt keine vorgeschriebene Anzahl an Schritten für gute Hautpflege.
Wenn Reinigung, Pflege und Sonnenschutz gut funktionieren, muss nicht zwangsläufig etwas dazwischen.
Zu viele aktive Produkte kombinieren
Ein exfolierender Toner plus mehrere intensiv formulierte Seren plus weitere Peeling-Produkte kann schnell eine sehr komplexe Routine ergeben.
Mehr ist nicht automatisch besser.
Stark über die Haut reiben
Ein Wattepad muss nicht mit Druck über das Gesicht geführt werden. Sanftes Auftragen reicht.
Anwendungshinweise ignorieren
Nicht jeder Toner ist für die gleiche Häufigkeit oder Anwendung vorgesehen.
Die Produktinformation ist deshalb wichtiger als irgendeine allgemeine Beauty-Regel aus dem Internet.
Zu schnell wieder wechseln
Hautpflege braucht nicht jede Woche ein neues Konzept.
Wer ständig Produkte austauscht, kann irgendwann kaum noch beurteilen, welche Bestandteile der eigenen Routine eigentlich gut funktionieren.
Häufige Fragen zu Toner
Was kommt zuerst: Toner oder Serum?
Was kommt zuerst: Toner oder Serum?
In der üblichen Reihenfolge wird der Toner nach der Gesichtsreinigung und vor dem Serum verwendet.
Was kommt zuerst: Toner oder Creme?
Der Toner wird normalerweise vor der Gesichtscreme aufgetragen.
Benötige ich Toner und Serum?
Nicht zwingend. Beide Produkte sind optionale Ergänzungen einer Hautpflegeroutine. Ob sie sinnvoll sind, hängt von den konkreten Produkten und den persönlichen Pflegebedürfnissen ab.
Kann man Toner jeden Tag verwenden?
Das lässt sich nicht für alle Toner pauschal beantworten. Ein milder Pflegetoner unterscheidet sich beispielsweise erheblich von einem Produkt mit exfolierenden Inhaltsstoffen. Maßgeblich sind die Anwendungsempfehlungen des jeweiligen Produkts.
Kann man Toner morgens und abends benutzen?
Je nach Produkt kann eine Anwendung morgens und/oder abends vorgesehen sein. Auch hier sollte die Gebrauchsanweisung berücksichtigt werden.
Muss Toner einziehen?
Es ist normalerweise nicht nötig, minutenlang vor dem nächsten Pflegeschritt zu warten. Der Toner sollte sich angenehm auf der Haut verteilen lassen, bevor weitere Produkte folgen.
Muss man Toner abwaschen?
Klassische Leave-on-Toner werden nicht wieder abgewaschen. Bei abweichenden Produktarten gelten die jeweiligen Anwendungshinweise.
Toner mit Händen oder Wattepad?
Beides ist möglich. Leichte Pflegetoner lassen sich häufig problemlos mit den Händen auftragen. Ein Wattepad kann ebenfalls verwendet werden, sollte dabei aber sanft über die Haut geführt werden.
Ist Mizellenwasser ein Toner?
Nein, die Begriffe sollten nicht einfach gleichgesetzt werden. Mizellenprodukte sind typischerweise für die Reinigung beziehungsweise Entfernung von Make-up und anderen Rückständen gedacht, während Toner meist nach der Reinigung eingesetzt werden. Wie ein konkretes Produkt verwendet wird, steht in dessen Anwendungshinweisen.
Fazit: Toner ist eine Ergänzung, kein Pflichtprogramm
Toner können eine schöne Ergänzung einer Hautpflegeroutine sein. Sie müssen es aber nicht.
Viel wichtiger als die Frage, ob grundsätzlich ein Toner im Badezimmer stehen sollte, ist die Auswahl des richtigen Produkts.
Was enthält es? Wofür wurde es formuliert? Passt es zu meiner bisherigen Pflege? Und brauche ich diesen zusätzlichen Schritt überhaupt?
Wer diese Fragen beantworten kann, muss sich nicht an starren Beauty-Routinen orientieren.
In der üblichen Reihenfolge ist der Platz des Toners schnell gefunden:
Reinigung → Toner → Serum → Creme
Morgens folgt anschließend der Sonnenschutz.
Und wenn die eigene Hautpflege auch ohne Toner gut funktioniert?
Dann darf die Flasche schlicht im Regal bleiben.
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Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information zu kosmetischer Hautpflege und ersetzt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Die Eigenschaften und Anwendung einzelner Kosmetikprodukte können sich je nach Formulierung unterscheiden. Bitte beachte deshalb die jeweiligen Produktinformationen, Anwendungs- und Warnhinweise. Bei anhaltenden, ausgeprägten oder unklaren Hautbeschwerden sollte medizinischer Rat eingeholt werden.
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